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Weltmeisterfreuden, Olympiahoffnungen und „Poldi-Mania“: Die Sportarena beim Stadtfest in Wesseling


Julia de Jong

Julia de Jong


Günter Ditgens

Günter Ditgens


Sonja Fuss

Sonja Fuss


Jürgen Glowacz und Thomas Kalus

Jürgen Glowacz und Thomas Kalus


Jürgen Glowacz

Jürgen Glowacz


Thomas Kalus und Julia de Jong

Thomas Kalus und Julia de Jong


Thomas Kalus und Sonja Fuss

Thomas Kalus und Sonja Fuss


Thomas Kalus und Nildem Kayas

Thomas Kalus und Nildem Kayas


Denise Möller und Thomas Kalus

Denise Möller und Thomas Kalus

06.07.2009
Sportarena-Moderator Thomas Kalus ist mit seiner Talkrunde ein gern gesehener Gast beim Stadtfest in Wesseling. Bereits zum fünften Mal war der WDR-Radio-Mann mit seinen prominenten Gesprächspartnern zu Besuch. Und auch in der 74. Ausgabe seiner von der Bonner Moeller-Gruppe präsentierten Kult-Talkshow bewies er ein glückliches Händchen bei der Gästeauswahl. Für die zahlreichen Zuschauer am Fuße des Alten Rathauses gab es eine gelungene Mischung aus Informationen und Unterhaltung.

Bürgermeister Günter Ditgens war sichtlich erleichtert, dass er nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes auf der Sportarena sein Sakko ausziehen und die Krawatte lockern durfte. Bei Temperaturen um die 30 Grad nur allzu menschlich. Im Talk präsentierte sich der 63-jährige dann locker und schlagfertig: Was er denn machen würde, wenn er Rentner ist, wollte Moderator Kalus wissen. „Auf alle Fälle werde ich noch öfter in die Luft gehen“, erzählte Ditgens. Und damit spielte der Bürgermeister nicht etwa auf politische Querelen an, sondern auf sein Hobby, die Sportfliegerei. Ditgens hat generell ein großes Herz für den Sport. Er walkt gerne, besucht die Heimspiele des 1. FC Köln und unterstützt die Sportler in seiner Stadt. Zum Beispiel Taekwondo-Sportlerin Nildem Kayas. Die Militär-Weltmeisterin – auch zu Gast in der Sportarena – darf bald auf Vermittlung von Ditgens eine Beamten-Ausbildung bei der Stadt beginnen. „Dort kümmere ich mich dann später um die Sportförderung“, sagte die 24-jährige. Ihr großes Ziel ist aber zunächst London 2012. Dort möchte sie unbedingt an den olympischen Spielen teilnehmen: Das ist mein großer Traum für den ich hart trainiere“.

Hart arbeiten muss auch Denise Möller. Die Schwimmerin gibt zu, dass sie bei noch mehr Training auch noch erfolgreicher sein könnte. Aber der Faktor Zeit ist gleichzeitig auch ihr Handicap: „Ich habe gerade die 12. Klasse im Gymnasium hinter mir, und nächstes Jahr steht das Abitur an“ erzählte Denise. „Da muss ich natürlich sehr viel Zeit investieren. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin hat es aber trotzdem zu guten Platzierungen gereicht: Fünfte, sechste und siebte Plätze hat sie in ihrer Altersklasse erreicht. Julia de Jong hat in ihrer Softball-Karriere gerade den nächsten Karriereschritt gemacht. Sie wurde in den National-Kader für die Europameisterschaft im spanischen Valencia berufen: „Das ist eine Riesensache für mich“, erzählte sie in der Sportarena, „nach der Junioren-EM in Deggendorf nun die richtige EM, das ist schon eine richtige Belohnung für meine Arbeit.“ Julia spielt in der Softball-Bundesliga für die Wesseling Vermins, was übersetzt „Ungeziefer“ bedeutet: „Den Namen finde ich klasse. Erstens ist es außergewöhnlich, zweitens klingt das doch richtig Furch einflößend“, schmunzelte die 20-jährige.

Auch die Fußball-Fans unter den Stadtfest-Besuchern kamen auf ihre Kosten, vor allem die Anhänger des 1. FC Köln. Vizepräsident Jürgen Glowacz war der Einladung zur Sportarena gerne gefolgt und gab bereitwillig Einblicke in die Vorstandsarbeit beim FC: „Als ich vor fünf Jahren angetreten bin, habe ich meiner Frau gesagt: Mach Dir keine Sorgen, das ist zeitlich überhaupt kein Problem. Heute muss ich feststellen, dass ich meine Frau durch das Amt kaum mehr sehe.“ Den neuen FC-Trainer Zvonimir Soldo lobte Glowacz in höchsten Tönen: „Den wollten wir vor drei Jahren schon als Spieler verpflichten. Das hat damals nicht geklappt. Umso schöner, dass er jetzt unser Coach wird“. Einer der Soldo-Schützlinge wird Lukas Podolski sein. Der Rückkehrer hat in Köln eine neue Euphorie-Welle ausgelöst. Zu viel Druck für „Poldi“? „Nein, nein“, versichert Glowacz, „das muss ein 60-facher Nationalspieler aushalten. Und wenn es zu bunt wird mit den Medien, muss der Vorstand dazwischen gehen“. Viel Druck lastet auch auf Sonja Fuss. Die zweifache Fußball-Weltmeisterin steigt freiwillig vom DFB-Pokal- und UEFA-Cupsieger FCR Duisburg in die Zweite Liga ab: Der 1. FC Köln hat die Zweitliga-Lizenz vom FFC Brauweiler-Pulheim übernommen und Sonja soll das junge Team in die 1. Liga führen. „Eine ganz reizvolle Aufgabe“, erzählte Fuss, „Wir haben ein tolles Team zusammen und ich freue mich, dass ich endlich in meiner Wohnstadt spielen kann.“

Auch in der 74. Ausgabe der „Sportarena“ erfuhren die Zuschauer also wieder viel Privates und Persönliches über die Prominenten. Und dass die spannenden und witzigen Gespräche der Promis kostenlos verfolgt werden durften, verdankten sie der Unterstützung der Moeller-Gruppe, NetCologne, Flyerking und dem Medienpartner Rhein-Erft-Rundschau, der übrigens im „Rundschau-Sportquiz“ wieder tolle Preise unters Volk brachte.

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